Koalition bekennt sich weiter zum Sachsenring

Seit ungefähr vier Monaten verhandelt der Sächsische Landtag nun bereits den neuen Doppelhaushalt für die Jahre 2017 und 2018. Verabschiedet werden soll der Rekordetat, welcher viele Investitionen, von der Polizei, über die Bildung, bis hin zum Breitbandausbau vorsieht (siehe dazu: www.medienservice.sachsen.de/medien/news/204273), zum Plenum Mitte Dezember.

Nun steht fest, dass auch der Sachsenring im neuen Haushalt wieder berücksichtigt wird. „Ich freue mich besonders, dass wir für die nächsten zwei Jahre insgesamt 1 Million € für Investitionsmaßnahmen am Sachsenring bereitstellen können. Damit bekennen wir uns weiter zu unserer wichtigsten Rennstrecke und sichern die Finanzierung aller notwendigen Investitionsmaßnahmen ab“, so Jan Hippold, der sich als Wahlkreisabgeordneter und Aufsichtsratsmitglied der SRM GmbH sehr stark für den Sachsenring und die Austragung des Motorrad Grand Prix auf der Hohenstein-Ernstthaler Strecke einsetzt.

Nicht alle Fraktionen stehen dem Erhalt des Sachsenrings jedoch so positiv gegenüber. So stellte beispielsweise die AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag einen Antrag auf Kürzung der geplanten Mittel, welcher allerdings durch die Regierungskoalition abgelehnt wurde. „Der Sachsenring ist einer der wichtigsten Wirtschaftsmotoren in unserer Region und ich habe kein Verständnis dafür, dass die AfD dessen Finanzierung in Frage stellen möchte“, so der Wirtschaftspolitiker Hippold weiter.

Bundestagsabgeordneter Marco Wanderwitz, Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Landtagsabgeordneter Jan Hippold (v.l.n.r) beim Moto GP 2014