Landwirte und Imker diskutieren mit Sächsischem Umweltminister

Die Förderung des ländlichen Raumes hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Themen in Sachsen entwickelt. Gerade auch, weil die diesbezüglichen Herausforderungen eher zuzunehmen scheinen, haben sich Jan Hippold MdL und die CDU Limbach-Oberfrohna dafür entschieden, den Sächsischen Minister für Umwelt und Landwirtschaft, Herrn Thomas Schmidt MdL, für eine Diskussion mit Landwirten und Imkern in der Region einzuladen.    

Zum Bürgerstammtisch am 27. Oktober 2017 wurde entsprechend der vielfältigen Herausforderungen erwartungsgemäß kontrovers diskutiert. Umweltminister Schmidt positionierte sich dabei besonders energisch zum unbedingt notwendigen Bürokratieabbau. Zwar habe der Freistaat Sachsen mit der Aussetzung der Sächsischen Haushaltsordnung bei Förderverfahren und einer Vereinfachungsinitiative in der EU bereits einige wichtige Schritte getan, so Schmidt, trotzdem müssten die Bemühungen weiter fortgesetzt werden. Besonders kritisch sahen alle Redner darüber hinaus die fehlende Ausstattung des ländlichen Raumes mit schnellem Internet und die oftmals unverständlichen Kriterien bei Förderprogrammen. Auch zur Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, wie Glyphosat, wurde teilweise hitzig und auch unter den Teilnehmern selbst diskutiert.

Unterschiedliche Meinungen sind wichtig und gerade in politischen Debatten unabdingbar. Trotzdem bleiben nach der Gesprächsrunde mit dem Sächsischen Umweltminister die wichtigsten Hausaufgaben im Freistaat klar: die Bürokratie muss endlich spürbar abgebaut werden und der Breitbandausbau muss flächendeckend und besonders auch im ländlichen Raum gelingen.

Jan Hippold MdL moderierte den Abend mit Herrn StM Thomas Schmidt MdL